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Getreidemühle
Getreide

Getreidemühle – What a Vollwert-Lover needs!

Vor vielen Jahren, als ich zum ersten Mal von der Vollwerternährung gehört habe, bin ich auch zum ersten Mal auf eine Getreidemühle aufmerksam geworden. Ich kannte zu jenem Zeitpunkt niemanden, der tatsächlich eine sein Eigen nannte und war etwas irritiert, mir nun mein Mehl für den täglichen Gebrauch selber mahlen zu müssen. Das ist doch so viel Arbeit, umständlich und sicher unpraktikabel. Außerdem braucht die Getreidemühle ja so viel Platz in der Küche! Und überhaupt!

Ich kann dir nur sagen, dass die ersten Bedenken sofort ausgeräumt waren, als ich mich ein bisschen mehr mit der Thematik befasst habe. Deswegen schreibe ich nun einfach mal alles zusammen, um auch bei dir eventuelle Zweifel auszuräumen.

Anschaffung:

Ja, es stimmt. Eine Getreidemühle ist nicht gerade das billigste Teil, aber wenn man in die Zukunft denkt, ist sie einfach jeden Cent wert. Ich habe meine vor vielen Jahren um EUR 200,- gekauft. Garantie war auf die Mühle für eine irrsinnig lange Zeit. Bis dato erweist sie mir so gut wie jeden Tag gute Dienste.

Vollwert:

Warum überhaupt frisch mahlen, ist natürlich einer der wichtigsten Faktoren. Mahlt man das Getreide frisch und verwendet es gleich im Anschluss weiter, bleiben alle Vitalstoffe enthalten. Das fertige Mehl im Supermarkt allerdings – auch wenn es als Vollkornmehl bezeichnet wird – steht meist schon sehr lange und hat einen deutlichen Vitalstoffverlust zu verzeichnen. Bei der langen Haltbarkeit, die auf der Verpackung vermerkt ist, kann davon ausgegangen werden, dass so gut wie gar keine Vitalstoffe mehr darin enthalten sind.

Ausmahlungsgrad:

Bei herkömmlichem Mehl im Supermarkt ist ziemlich klar, dass das Getreide nicht zu einem vollen Grad ausgemahlen wurde, sondern nur zu einem Teil. Das kommt daher, dass man im 19. Jahrhundert bemerkt hat, dass voll ausgemahlenes Getreide, das einige Zeit stehen gelassen wird, schnell ranzig wird. Aus diesem Grund hat man begonnen, sämtliche lebendigen Teile des Getreides herauszunehmen, bevor das Getreide vermahlen wird. So hält es länger. Der große Nachteil hierbei ist jedoch, dass jene Prozedur zu Lasten der Vitalstoffe und somit des Vollwerts gegangen ist.

Dauer:

Getreide zu kaufen und es zuhause zu mahlen, bevor man es weiterverarbeitet, dauert ein bisschen länger als fertiges Mehl im Shop zu erwerben – das stimmt. Aber mal ehrlich: Wenn man z.B. einen Kuchen backt, kann man das Getreide so vor sich hin mahlen lassen, während man sich der Zubereitung anderer Zutaten widmet. Das läuft parallel im Hintergrund. Ist die Getreidemühle einmal eingeschalten, arbeitet sie ja von selber.

Planung:

Wenn man das Mehl schnell braucht, muss man es erst einmal mahlen. Danach kann man erst loslegen und kochen / backen. Ja, das stimmt, aber wie gerade vorhin beschrieben, läuft das Getreide von selber durch und kann laufen, ohne dass man etwas dazu beitragen muss.

Vorrat:

Auf Vorrat mahlen, ist nicht zu empfehlen, da die Vitalstoffe im Getreide sonst sehr schnell verloren gehen. Wie oben schon erwähnt, gehen die Vitalstoffe sehr schnell verloren, wenn das gemahlene Getreide lang gelagert wird. Ist man einmal ein paar Tage lang nicht in der Nähe einer Getreidemühle, kann man natürlich schon auf Vorrat mahlen. Wochen auf Vorrat zu mahlen, bringt jedoch nichts mehr.

Platz:

In einer kleinen Single-Küche ist jeder Platz auf der Arbeitsfläche einer Küche wertvoll. Die Grundfläche einer Getreidemühle ist jedoch wirklich nicht groß. Sie kann gut in einem Eck platziert werden und wird so schnell zu einem fixen Einrichtungsgegenstand.

 

Sollte es jedoch wirklich keine andere Möglichkeit geben, kann man immer noch in einen Bioladen gehen und sich das Getreide dort selber mahlen oder mahlen lassen. Für ein paar Tage im Vorhinein ist das kein Problem.

Also: Immer noch Bedenken? Ich hoffe, sie sind weniger geworden.

Mit deiner neuen Getreidemühle wünsche ich dir genauso viel Freude wie ich sie mit meiner habe!

 

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